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Das österreichische Pyrotechnikrecht zählt zu jenen Polizeirechtsmaterien, die nur selten literarisch behandelt werden. Auch der Umstand, dass der Gesetzgeber das PyrotechnikG seit 1974 erst zwei mal novelliert hat (davon einmal im Rahmen der Währungsumstellung) indiziert, dass das geltende Pyrotechnikrecht den Bedürfnissen der Praxis weitgehend gerecht wird. Dabei wäre allerdings der Eindruck verfehlt, dass überhaupt keine Rechtsprobleme auftreten. So sei nur etwa auf das Spannungsverhältnis zwischen manchen, vom Gesetzgeber als höchstpersönlich konzipierten Bewilligungen einerseits und den Bedürfnissen der Praxis nach einer gewissen Flexibilität in der Person des verantwortlichen Pyrotechnikers, wenn größere Unternehmen Aufträge zur Erbringung pyrotechnischer Dienstleistungen übernehmen, hingewiesen.
Das vorliegende Buch unternimmt erstmals den Versuch, Rechtsinformation (neben dem Gesetzestext und eigenen Anmerkungen enthält der Band die Amtlichen Erläuterungen und Rechtssätze aus der Judikatur) mit einem Abriss der pyrotechnischen Fachtechnik zu kombinieren. Die Herausgeber hoffen, dass diese Kombination den Erfordernissen der Praxis höchstmöglich gerecht wird, nehmen aber Hinweise und Anregungen zu weiteren Ergänzungen gerne entgegen.
Autoren:
Thomas CSENGEL
Rudolf KEPLINGER
Helmut SZAGMEISTER
ISBN 978-3-902460-38-7
Verlag: proLibris.at
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